Ein Bericht von Tobias Petri

Ein User aus unserem Forum lud mich für ein Wochenende zu einem See ein um
mit ihm dort zusammen zu fischen, diese Einladung konnte ich natürlich nicht ausschlagen.
Für mich stand aber nicht unbedingt nur das Fisch fangen im Vordergrund sondern noch das ein oder andere dazu lernen zu können, da dieser User einer der alten Schule ist und da er mit allen Wassern gewaschen ist.

 
 Ankunft am See um 20.00 Uhr
Sicher werdet ihr euch über dieser Ankunftszeit wundern aber ich nahm es auf mich mal wieder im dunklen mein ganzes Tackle auf zu bauen.
Der Aufbau ging trotz Dunkelheit recht schnell den man kennt ja sein Tackle und weiß daher wo man hinpacken muss.
Nach dem alles aufgebaut war und alle Ruten an ihren vorgesehenen Spots lagen
kam das all bekannte warten auf den ersten Biss.
Aber wir nutzten diese Zeit sinnvoll mit gesprächen da man sich ja nicht so häufig sieht.
All zu lange mussten wir dann auch nicht mehr warten als der Bissanzeiger unseres Users so um 01.00 Uhr los schrie und nach einem spannenden Drill ein sehr schöner Schuppenkarpfen im Kescher lag.
Ich wunderte mich ein wenig als er den Karpfen nicht sofort aus dem Wasser holte um ihn auf die Abhakmatte zu legen.
Er lehnte sich über sein Boot und griff in den Kescher der immer noch im Wasser lag und entfernte den Haken aus dem Maul des Karpfens.
Als er ihn dann immer noch nicht raus holte fragte ich „warum machst du das denn so?“

 
User Zitat: Stell dir vor, ein Peiniger jagt dich um einen Sportplatz und kaum
bist du im Ziel, stülpt er deinen Kopf in eine Tonne mit Wasser.
Da ist nix mit Luftholen. Genau so geht es dem Fisch jetzt.
Der ist ausgepowert und ringt nach Sauerstoff. Deshalb bleibt
er noch 10 min. im Kescher bevor er auf die Abhakmatte kommt.
Der Fisch wird es dir danken. Mir ist noch kein  Fisch gekippt. Zitat ende.

 
Ach so ist das also, wieder was dazu gelernt.

 

 

 

Als der Fisch dann versorgt war und zurück in seinem Element war, beschlossen wir uns hin zu legen da wir
beide sehr von der Arbeit erschöpft waren.

 

 
 Der nächste Tag

 
Die Nacht brachte keine weiteren Fische.
Aber dafür durften wir diese Traumhaften Bilder am Frühen Morgen erleben.

 

 

 

Wirklich Traumhaft!!!

 
So erst mal einen Kaffee trinken und richtig wach werden.

 
Wir machten uns aufs Boot und schauten per Echolot was die Fische so machten und suchten für
mich einen Spot auf den wir dann einen Marker setzten.
Den Spot den wir auf dem Echolot gefunden hatten, war nicht weit vom Ufer entfernt so das man
ohne Problem hin werfen und füttern konnte.

 
 Zurück an Land machte ich erneut meine Ruten start klar und legte sie auf den Makierten Spot,
so noch ein paar Boilies hinter her das sollte fürs erste reichen.

 
Der Samstag verging wie im flug, das Wetter war einfach herrlich und es passte einfach alles,
bis auf das es bis jetzt erst ein Karpfen auf die Matte geschafft hatte.

 
Das merkte unser User anscheint auch und über dachte am späten Nachmittag noch einmal seine Taktik und Köder Wahl.
Er sagte zu mir dass er noch ein kleines Spezial zu hause vorbereitet hätte und er es gerne mal hier versuchen möchte.
Gesagt getan, kam der wunder Köder zum Vorschein.
Ich war sehr überrascht als ich das sah, es erinnerte mich ein bisschen an Spinat.
Ein neuer wunder Köder!!!

 
Unser User bestücke seine Ruten neu und fuhr dann eine nach der anderen mit dem
Boot auf seine Spots und fütterte auch gleich noch etwas nach.

 
Nach der er fertig war Quatschen wir noch ein bisschen über das Forum und etliche andere Themen.

 
Zwischen drin waren immer wieder rollende Karpfen zu hören.

 
Die auch auf dem Echolot gut zu sehen waren.








So es ist schon wieder sehr spät und wir entschlossen uns hinzulegen,
doch kaum gelegen hörte ich einen Delkim los Pfeifen…..
das war aber nicht meiner und ich sah nur noch wie unser User an meinem Zelt vorbei rannte zu seiner Rute, ich natürlich gleich hinter her.

 
Ein spannender Drill den dieser Karpfen da hin legte dachte ich mir nur und hoffte dass er uns nicht durch die Lappen geht.
Tat er auch nicht, den er landete sicher im Kescher.

 
Ein Spiegelkarpfen, man sehe und staune…..
Er konnte dem grünen Boilie klumpen mich wieder stehen.



 
Der Spiegler auf den wunder Köder

 
Wir konnten es kaum glauben dass es wirklich funktioniert hat, aber es war so.

 
Wir freuten uns beide sehr über diesen Erfolg, unser User hatte alles richtig gemacht und kam so zum Erfolg.

 
Er machte seine Rute wieder start klar und fuhr sie wieder mit dem Boot zum Spot.
Nach dem wir mit allem fertig waren, ging es wieder ab auf die Liege.

 
Am Sonntagmorgen folgte dann noch ein Schuppi



 
Der sich auch sehen lassen konnte, schöner Bursche.

 
Nach dem auch dieser Fisch ordentlich versorgt war, machten wir uns erst mal einen Kaffee.

 
So langsam fingen wir an unsere Sachen die wir nicht mehr brauchten abzubauen und vor zu karren an die Auto´s.
Da auch noch zwei weiter Angler an See waren ging ich mal zu ihnen um zu sehen was die beiden die Nacht über gefangen hatten.
Sie hatten zwei schöne Zander fangen können so um die 60 – 70 cm.
Unser User fuhr noch eine runde über den See und nahm noch einen der beiden Jungangler mit an Bord um mit ihm noch eine runde aus die Räuber zu versuchen, was aber nicht so recht klappen wollte.

 
Ich machte mich zurück auf unseren Platz da ich meine Funkbox auch nicht dabei hatte und mir das einfach zu unsicher war.
Am platz angekommen piepte es an einem der Delkims von unseren User der aber auch schon mit dem fast wieder mit dem Boot am Platz angekommen war.

 
Als er aus dem Boot stieg wunderte er sich das an der einen Rute der Absenker nicht mehr drin hing.
Er nahm die Rute vom Pod und merkte das da wohl was am anderen ende dran hing aber sich nicht bei holen lies, also noch mal raus mit dem Boot.
Er fuhr über den Hänger hinweg und konnte das Problem zum glück losen, doch das Problem was am ende von der Montage hing wollte sich nicht so einfach lösen lassen
so machte der Karpfen eine recht geschickte flucht in eine Abspannung wo oben drüber große Fässer dran hingen.
Er konnte vom Echo aus sehen das es nicht grad ein kleiner Karpfen war doch es hatte alles keinen sinn der Karpfen scheint mehrfach um dieses Seil rum geschwommen zu sein so dass das Problem sich dann von alleine löste, Schade eigentlich.
Wär wohl der große an diesem Wochenende gewesen.

 
Nach dieser Aktion war unser User etwas angefressen was man ihn nicht verübeln kann.

 
Wir packten unseren Rest Tackle zusammen und machten uns auf den Nachhauseweg.

 
Ich muss sagen alles in allem war es ein wirklich super Wochenende was ich nie vergessen werde.
Möchte mich auch noch mal bei unserem User bedanken für die schönen Stunden am Wasser.

 
Zum Schluss noch mal ein paar Bilder.

 
In diesem sinne habt alle noch eine schöne Zeit am Wasser.











 











 






 
Ein Bericht von
Tobias Petri




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